Sie möchten Ihre Umzugskartons selber packen? Wir geben Rat!

Wenn Sie die Packleistungen selbst übernehmen möchten, dann orientieren Sie sich gerne an unserem Ratgeber. Denn gut gepackt ist halb umgezogen. Je nach Umfang empfiehlt es sich, mit dem Packen bereits 2-4 Wochen vor dem Umzug zu beginnen. Lassen Sie sich Ihre Umzugskartons also rechtzeitig liefern. Achten Sie beim Packen der Umzugskartons auf die Maximalbelastung von 25 kg. Vergessen Sie nicht, jeden gepackten Umzugskarton zu beschriften.

1. Welche Umzugskartons benötige ich?

Wir bieten unseren Kunden ganz bewusst lediglich drei verschiedene Arten Kartons an. Sicherlich wird es noch viele weitere, individuelle Kartonagen und Spezialverpackungen geben. Doch die Erfahrung zeigt, weniger ist manchmal mehr. Die Kartons lassen sich einheitlich stapeln und sind mehrfach verwendbar. Für hängende Kleidung werden spezielle Kleiderkartons verwendet.

umzugkartons arten  
 
 
 
 
 
 
 
 
 

2. Wie viele Umzugskartons benötige ich?

Pauschal lässt sich dies leider nicht beantworten. Zwar gibt es Ratgeber die besagen, dass pro Kopf ca. 25 Umzugskartons benötigt werden. Allerdings ist jeder Haushalt individuell eingerichtet und verschieden ausgestattet. Besser ist, Sie verlassen Sie auf Ihren Umzugsberater, der zur Angebotserstellung das Volumen schätzt und dabei die Anzahl der notwenigen Umzugskartons in Erfahrung bringt.

3. Erst Ausmisten, dann packen!

Der Umzug ist die Gelegenheit zum Ausmisten. Sehen Sie Ihr Hab und Gut einmal gründlich durch. Über die Jahre haben sich mit Sicherheit so einige Besitztümer angesammelt, für die es in den neuen Räumlichkeiten nun keine Verwendung mehr gibt. Besser ist, Sie verkaufen oder verschenken bzw. entsorgen diese Gegenstände und reduzieren so die Anzahl der benötigten Umzugskartons.

4. Was zuerst packen?

Zuerst sollten die Dinge in Kartons wandern, die bis zum Umzug garantiert nicht mehr benötigt werden. Das kann zum Beispiel die Kleidung der nächsten Jahreszeit, Fotoalben und Bücher, Kellerinhalte oder längst Vergessenes auf dem Dachboden sein. Häufig benötigte Gegenstände wie die Kaffeemaschine sollten zum Schluss verpackt und so verstaut werden, dass sie schnell wieder griffbereit sind.

5. Wie Glas und Porzellan packen?

Zum Schutz von Glas und Porzellan eignet sich Packpapier. Wickeln Sie jedes Stück einzeln in Packpapier ein. Grobes wie Teller nach unten, zerbrechliches wie Gläser nach oben. Packen Sie die Kartons besonders dicht. Stopfen Sie Hohlräume mit Packpapier aus, damit beim Transport nichts verrutschen kann. Kennzeichnen Sie die Kartons von oben und an den Seiten mit einem Vermerk (z.B. Vorsicht Glas).

6. Wie schütze ich meinen Flachbildfernseher?

Wenn Sie noch über die Originalverpackung von Ihrem Flachbildfernseher verfügen, dann ist Ihr TV-Gerät bestens geschützt. Ansonsten kommen spezielle Flatscreenboxen zum Einsatz. Die Schwerlastpappe ist durch ihre ausziehbare Funktion an jedes Gerät individuell anpassbar (bis 65 Zoll). Das kegelartige Innenpolster wirkt neben der eigentlichen Schutzfunktion antistatisch.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

7. Wie verpacke ich Kunst und Bilder?

Kunst und Bilder sollten Sie grundsätzlich mit Luftpolsterfolie emballieren. Die emballierten Stücke werden, sofern es die Abmessungen zulassen, in Umzugskartons verpackt. Die Kartons sollten mit dem Vermerk „Achtung Zerbrechliches“ gekennzeichnet werden. Bei besonders wertvollen Bildern bietet sich zusätzlich Kantenschutz an.

Emballage
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

8. Wertvolles packen

Befördern Sie Ihre wertvollen Gegenstände vorsorglich selbst. Denn der Verlust von beispielsweise Edelsteinen, Juwelen, Geld etc. ist von der gesetzlichen Haftung ausgeschlossen. Siehe hierzu die Haftungsbestimmungen des Möbelspediteurs.

9. „Überlebenskarton“

Packen Sie am Umzugstag einen Überlebenskarton oder eine Reisetasche mit den wichtigsten Dingen für den ersten Tag im neuen Domizil. Waschzeug, Zahnpasta und -bürste, Kleidung, Hausapotheke oder Babybedarf.